Gastkommentar im Manager Magazin: Das Geheimnis der Firmenwagen – Wie Autobauer an der Statistik drehen – und Kunden an günstige Neuwagen kommen

Manager Magazin 01.04.2016

Das Geheimnis der Firmenwagen

Wie Autobauer an der Statistik drehen – und Kunden an günstige Neuwagen kommen

Was ist bloß mit den deutschen Autokäufern los? Ein Blick in die monatlichen Neuzulassungszahlen schürt den Verdacht, die privaten Kunden seien in eine Art Konsumstreik getreten: 2015 wurden laut offizieller Statistik des Kraftfahrtbundesamts (KBA) nur noch 34 Prozent aller Neuwagen von Privatkunden angemeldet – im Jahr 2000 waren es noch mehr als die Hälfte. Bei zehn der 20 erfolgreichsten Modelle in Deutschland liegt der Anteil der gewerblichen Zulassungen bei mehr als 70 Prozent.
Das nach dem VW Golf am häufigsten verkaufte Modell in Deutschland, der VW Passat, landet abgeschlagen auf Platz 39 – wenn man den Firmenwagenanteil herausrechnet. Wie kann das sein? Laufen die Kunden wegen der Dieselaffäre in Scharen davon? Oder bekommt plötzlich jeder zweite Arbeitnehmer einen Firmenwagen spendiert? …. weiterlesen:

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Manager Magazin: Firmenwagen




Gastkommentar im Manager Magazin: Deutsche Autobauer geraten ins Hintertreffen – Warum der niedrige Ölpreis mehr Fluch als Segen ist

Manager Magazin 

Deutsche Autobauer geraten ins Hintertreffen

Warum der niedrige Ölpreis
mehr Fluch als Segen ist

Der Ölpreis hat in den vergangenen Monaten eine rasante Talfahrt hinter sich: Lag er im Jahresmittel 2014 noch bei 99 US-Dollar je Barrel, sank er 2015 auf durchschnittlich 54 Dollar. Inzwischen liegt er bei weniger als 30 Dollar, die Investmentbank JP Morgan hat ihre Prognose für 2016 für Brent-Rohöl Börsen-Chart zeigen von ursprünglich 51,50 auf 31,50 Dollar je Barrel abgesenkt. Für das zweite Quartal rechnen die JP-Morgan-Experten sogar nur noch mit einem Durchschnittspreis von 25 Dollar, erst im zweiten Halbjahr dürfte der Ölpreis wieder etwas klettern, so die Prognose. …weiterlesen…

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Manager Magazin: Ölpreise




Gastkommentar im Manager Magazin: So wird der Automarkt: Kaufrausch 2016 – trotz VW-Skandals

So wird der Automarkt

Kaufrausch 2016 – trotz VW-Skandals

Das ausklingende Jahr 2015 war ein gutes für die Automobilindustrie – VW-Skandal hin oder her. Natürlich sind die Volkswagen-Zahlen derzeit besonders interessant. Jeder fragt sich, welche Auswirkungen die Abgasmanipulationen auf den Absatz der Wolfsburger haben – und viele finden vermeintliche Belege dafür: VW Börsen-Chart zeigen steigert die Neuzulassungen in Europa um 2,2 Prozent, der Markt wächst aber um fast 13 Prozent. Warum? Abgasskandal! Der VW-Absatz in Großbritannien fällt im Oktober um 10, im November sogar um 20 Prozent. Wenn das kein Beweis ist. Dass die Wolfsburger in Italien deutlich mehr Autos verkauften und schneller wuchsen als die Konkurrenz, fand eher weniger Beachtung. …weiterlesen….

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Manager Magazin: Automarkt 2016




Neue meos-Studie Deutschland 2020

Neue meos-Studie Deutschland 2020

Deutschland 2020 – Die Entwicklung der Pkw-Nachfrage

 

Unsere aktuelle Studie Deutschland 2020 – Die Entwicklung der Pkw-Nachfrage ist verfügbar!

In der Studie beleuchten die meos-Experten unterschiedliche Aspekte des deutschen Pkw-Marktes und geben einen Ausblick auf die Entwicklung bis 2020.

Unter anderem werden von einer Analyse und Prognose des Gesamtmarktes über strukturelle Veränderungen, die Aussichten für alternative Antriebe, die tatsächliche private Nachfrage, die Nachfrageeffekte durch vermehrte Zuwanderung bis hin zu der Frage: “wie viel Händler braucht das Land“ wichtige Elemente des deutschen Pkw-Marktes beleuchtet.

Die vollständige Inhaltsangabe, das Management-Summary sowie ein Bestellformular können hier als PDF heruntergeladen werden: D2020_Inhalt

 

Weitere Informationen könne Sie unter meos.info@t-online anfordern.

 




Der Einfluss der Zuwanderung auf die Pkw-Nachfrage

Der Einfluss der Zuwanderung
auf die Pkw-Nachfrage

“Niemand soll die wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Probleme durch die neue Flüchtlingssituation kleinreden, aber es lohnt sich, diese anzupacken. Neben dem vorrangigen menschlichen Aspekt darf nicht übersehen werden, dass die in Deutschland verbleibenden Flüchtlinge ein signifikantes Potenzial an Konsumenten darstellen. Nicht nur, aber eben auch für die Automobilindustrie.“

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In unserer aktuellen Studie “Deutschland 2020 – Die Entwicklung der Pkw-Nachfrage“ wird durch die verstärkte Zuwanderung ein zusätzlicher Nachfrageeffekt von bis zu 200.000 Neuzulassungen bis 2020 prognostiziert. Auch langfristig werden die Neuzulassungen durch die neuen Mitbürger pro Jahr signifikant höher liegen als bisher angenommen.
meos automotive consulting simuliert drei Szenarien der Zuwanderungsentwicklung auf die automobile Nachfrage: Dabei wird die Bevölkerung in Deutschland dann in 2020 je nach Szenario zwischen 1,13 Millionen und 2,62 Millionen höher ausfallen als in der Basisprognose.

D_2020_Charts_zuwanderung_2Der durch zusätzliche Haushalte neu entstehende Motorisierungsbedarf wird zwar deutlich geringer sein als in den alt eingesessenen Haushalten, aber er wird sich von Jahr zu steigern. Da die Realisierung dieses Motorisierungsbedarfs durch zusätzliche Neuzulassungen am Anfang sehr langsam geschehen wird, werden die Effekte in den ersten Jahren nicht über normale Prognoseschwankungen hinausgehen.
Im Jahr 2020 werden aber je nach Szenario zwischen 40.000 und 88.000 zusätzliche Neuzulassungen zu erwarten sein. Summiert man die Nachfrage bis dahin auf, ergeben sich bereits signifikante Größenordnungen von 100.000 bis 200.000 zusätzlichen Neuzulassungen.
Eine plausible Fortschreibung der relevanten Größen führt zu der Prognose, dass selbst in einem sehr restriktiven Szenario die Neuzulassungen langfristig um 60.000 Pkw pro Jahr höher liegen werden als in der Basisprognose. In den beiden anderen Szenarien sind sogar zusätzliche Neuzulassungen in Höhe von 110.000 Pkw oder 140.000 Pkw pro Jahr zu erwarten.

Dieser Artikel ist die Zusammenfassung eines Kapitels der meos-Studie:
“Deutschland 2020- Die Entwicklung der Pkw-Nachfrage“.

Die Studie analysiert den deutschen Pkw-Markt unter verschiedenen Gesichtspunkten und gibt eine Prognose bis zum Jahr 2020. Neben dem Einfluss der Zuwanderungen werden unter anderem Themen wie die tatsächliche private Pkw-Nachfrage in Deutschland, Elektromobilität, SUVs, und Händlernetze behandelt. Darüber hinaus werden drei Szenarien vorgestellt wie sich eine erhöhte Zuwanderung auf die Pkw-Nachfrage bis 2020 auswirken könnte.

Mehr Informationen erhalten Sie unter: meos.info@t-online.de

Hier können Sie sich diese Zusammenfassung mit den Graphiken als PDF herunterladen:
PDF: Zusammenfassung Zuwanderung mit Graphiken




Die tatsächliche private Nachfrage bei den Pkw-Neuzulassungen

Die tatsächliche private Nachfrage bei den Pkw-Neuzulassungen

Pressemeldung zur aktuellen meos-Studie
“Deutschland 2020 – Die Entwicklung der Pkw-Nachfrage”

In letzter Zeit häufen sich die Meldungen und Expertenaussagen, dass die private Pkw-Nachfrage in Deutschland stetig sinkt. Dies ist eine eklatante Fehlinterpretation der offiziellen Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes, so lautet eine der Kernaussagen der aktuellen Studie “Deutschland 2020 – Die Entwicklung der Pkw-Nachfrage“ der Unternehmensberatung meos automotive consulting.D_2020_Charts_privat_2

Der Anteil der offiziellen privaten Neuzulassungen (erster Privatmarkt) sinkt zwar kontinuierlich, steht aber nicht im Zusammenhang mit der tatsächlichen privaten Nachfrage nach neuwertigen Pkw. Die automobilen Vertriebswege über Händler, Vermieter und Hersteller werden genutzt, um das Angebot an fertig konfigurierten neuwertigen Pkw zu erhöhen. Es entsteht ein immer größer werdender zweiter Privatmarkt, den der Verbraucher in zunehmendem Maße als preiswerte Alternative zu einer direkten Neuzulassung nutzt.

Die Experten von meos berechnen, dass 2015 zusätzlich zu dem Anteil von 34 Prozent direkter privater Neuzulassungen, ein weiterer Anteil von 16 Prozent aller Neuzulassungen über den Umweg einer gewerblichen Zulassung zeitnah an den Privatkunden übergeht. Die tatsächliche private Nachfrage nach neuwertigen Pkw beträgt also, ebenso wie in 2010, die Hälfte aller Zulassungen. Vor fünf Jahren betrug der offizielle Anteil an Privatzulassungen aber noch 43 Prozent, der zweite Privatmarkt hatte einen Anteil von sieben Prozent.D_2020_Charts_privat_1

Die meos-Prognose geht davon aus dass sich diese Entwicklung bis 2020 fortsetzen wird. Die private Nachfrage wird dann weiterhin bei rund 50 Prozent liegen, jedoch wird der zweite Privatmarkt den ersten weiterhin substituieren und seinen Anteil sukzessiv auf 22% aller Neuzulassungen erhöhen.

Dieser zweite Privatmarkt wird 2020 ein Volumen von 730.000 Neuzulassungen haben, ein Plus von 46 Prozent gegenüber diesem Jahr. Knapp 60 Prozent davon, weit über 400.000 Pkw werden über die Händler in den Markt gebracht werden.

“Das Beklagen mangelnder privater Nachfrage, nur weil die offiziellen privaten Zulassungen weiter zurückgehen, kann zu einer dramatischen Fehleinschätzung der tatsächlichen Situation, mit womöglich schwerwiegenden Folgen für die Absatz- und Marketingpolitik der Hersteller führen “, so das Fazit von Martin Eggloff, Geschäftsführer von meos automotive consulting.

Definition:                                                                                                                                
Tatsächliche private Nachfrage = erster Privatmarkt (offizielle Statistik) + zweiter Privatmarkt (Übergang kurzfristiger Neuzulassungen aus dem gewerblichen Bereich in den Privatmarkt).

Dieser Artikel ist die Zusammenfassung eines Kapitels der meos-Studie “Deutschland 2020- Die Entwicklung der Pkw-Nachfrage”.
Die Studie analysiert den deutschen Pkw-Markt unter verschiedenen Gesichtspunkten und gibt eine Prognose bis zum Jahr 2020. Neben der gewerblichen Nachfrage werden unter anderem Themen wie Elektromobilität, SUVs, und Händlernetze behandelt. Darüber hinaus werden drei Szenarien vorgestellt wie sich eine erhöhte Zuwanderung auf die Pkw-Nachfrage bis 2020 auswirken könnte.

Mehr Informationen erhalten Sie unter: meos.info@t-online.de

Hier können Sie sich diese Pressemeldung mit Graphiken als PDF herunterladen:
PDF: PM gewerbliche Zulassungen mit Graphiken