Rückblick IAA 2019 – Was bleibt?

Rückblick IAA 2019 – Was bleibt?

Ein Beitrag von Otto Schoffer

Beim Blick zurück auf die diesjährige IAA bleibt zunächst das Motto „Driving tomorrow“ in Erinnerung. Und die damit verbundene Ankündigung, dass die IAA 2019 das „größte Mobilitätsevent des Jahres zu werden verspricht“. Aber der Erwartung, zukunftweisende, vor allem auch Mobilitätsanbieter über- bzw. ineinander greifender Konzepte und Angebote zu entdecken, folgte jähe Ernüchterung.

Lesen Sie hier den Beitrag von Otto Schoffer




Rückblick IAA 2019: Viel Schatten, wenig Licht!

Rückblick IAA 2019: Viel Schatten, wenig Licht!

Ein Beitrag von Martin Eggloff

Ob die IAA 2019  in Frankfurt für alle Besucher ein Erfolg war, weiß ich nicht. Ob die Hersteller mit der Messe zufrieden waren, kann man bezweifeln. Ob die Weichen für die zukünftige IAA richtig gestellt und deren Themenschwerpunkte authentisch und geradlinig umgesetzt werden, bleibt zu hoffen.

Meine Erwartungen wurden auf der IAA 2019 größtenteils nicht erfüllt, aber es gab auch kleine Lichtblicke, so dass mein persönliches Fazit lautet: Viel Schatten, weinig Licht!

Lesen Sie hier den Beitrag von Martin Eggloff




eMobilität in Deutschland: Faktencheck – Wo stehen wir?

eMobilität in Deutschland:
Faktencheck – Wo stehen wir?

Das Thema eMobilität beschäftigt uns schon ein paar Jahre. Noch nicht vergessen sind die Worte der Kanzlerin in 2013, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen. Gemeinsam mit der Nationalen Plattform Elektromobilität sollten Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Elektroautos geschaffen werden, um Deutschland bis zum Jahr 2020 zum Leitanbieter und Leitmarkt für Elektromobilität zu machen.

Doch wo stehen wir jetzt? Sind den vollmundigen Ankündigungen aus Politik und Wirtschaft auch Taten gefolgt?

Lesen Sie hier einen Beitrag von Martin Eggloff:  Faktencheck




Hardware-Nachrüstung für Diesel Fahrzeuge

Hardware-Nachrüstung für Diesel Fahrzeuge:
Bericht eines Betroffenen

von Martin Eggloff / August 2019

Die Frage mag erlaubt sein, warum sich Politik und Wirtschaft beim Thema Hardware-Nachrüstung für Diesel Fahrzeuge so schwer tun. Das Wohl der Bürger und Autobesitzer sollte im Fokus dieser beiden „Denker und Lenker“ stehen, insbesondere um verlorenes Vertrauen wieder zurück zu gewinnen. Was der betroffene Autobesitzer möchte, kann man leicht zusammenfassen: Eine kundenfreundliche Lösung für das Problem eines drohenden Fahrverbotes in Städten für ihre älteren Dieselfahrzeuge. Dazu wäre ein leicht nachzuvollziehender Ablaufprozess  für die Nachrüstung ein wichtiger Schritt, mit klaren „Roles und Responsibilities“ auf der Herstellerseite, die keine offenen Fragen und Risiken beim Umrüstwilligen zulassen.

Am eigenen Beispiel möchte ich darlegen, welchen Herausforderungen man sich bei einer möglichen Umrüstung stellen muss….

Lesen Sie hier den kompletten Bericht mit vielen Informationen




Wann rollt die chinesische Autowelle auf uns zu?

Wann rollt die chinesische Autowelle auf uns zu?

von Otto Schoffer

 

Eine Antwort auf diese spannende Frage zu finden, kommt eher dem Blick in die berühmte Kristallkugel gleich, als dass sie belastbar begründet werden kann.   Dennoch sehen die meos Experten vier Faktoren, anhand derer eine erste Einschätzung erfolgen kann: Produkt, Preis, Kommunikation und Distribution.

Produkt: Ohne Zweifel, die Automobilhersteller in China haben in Sachen Design, Technik und Qualität nicht nur aufgeholt. Die bisher präsentierten Concept Cars und die in China erhältlichen Modelle sind mittlerweile absolut wettbewerbsfähig. Nur Fahrzeuge mit Elektroantrieb haben eine Chance, in Europa Käufer zu finden. Bisherige Versuche von Landwind oder Brilliance mit konventionellen Antrieben haben nur verbrannte Erde hinterlassen.

Preis: Der Preis wird heiß sein. Ganz gleich in welchem Segment die einzelnen Hersteller Fahrzeuge anbieten, eine aggressive Preisstrategie zeichnet sich ab.

Kommunikation: Diese Welle hat uns bereits heute erreicht. Hier lässt Elon Musk grüßen. Die bei den Präsentationen der Concepts-Cars äußerst ambitionierten und vollmundigen Ankündigungen von Polestar (ab 2019), Lynk&Co (ab 2020), Byton (ab2020) und Wey (ab 2021) stehen denen von Tesla in Bezug auf Preis, visionäre Technologien und Going to Market –Timelines in nahezu nichts nach.

Distribution: Elementare Voraussetzung für den Markteintritt und damit verbunden Strategien sind die Distributionskanäle. Ob hier die Vision vom alleinigen Internetvertrieb greift, halten wir für zweifelhaft. Noch sind das Vertrauen aus der Händler-Kunden Beziehung und die Strahlkraft der Marke, ein sicherer After Sales Service, wesentliche Einflussfaktoren für eine Kaufentscheidung. Noch kann kein chinesischer Anbieter, mit Ausnahme von Lynk&Co, hier punkten.

Fazit: Deshalb räumen die meos Experten auch Lynk&Co aus heutiger Sicht die größten Chancen ein. Aber nicht schon 2020, sondern frühestens 2021.

Warum? Durch die Kooperation mit Volvo gibt es bereits einen Hub in Europa. Es gibt etablierte Verwaltungs- und Vertriebsstrukturen über das Volvo Händlernetz (einem Netz das zukünftig ohnehin für Elektromobilität stehen wird) sowie potenzielle Produktionsstätten für eine zuverlässige Produktverfügbarkeit und verlässliche Qualität.

Alle anderen chinesischen Anbieter, vor allem die, die noch nicht über die Concept-Car Phase hinaus sind, werden sicher noch länger brauchen. Und je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger wird der Markteintritt. Eventuelle Versuche schon jetzt, mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren oder Hybridantrieb, auf den Markt zu gehen, werden scheitern.

Eine aushührliche Analyse zu diesem Thema lesen Sie hier:

Chinesische Hersteller auf dem Weg nach Westen




E-Mobilität in Deutschland

E-Mobilität in Deutschland:
Rückblick 2018 und Ausblick auf 2019

Was waren die Gründe für die Entwicklung der E-Mobilität in Deutschland vergangenes Jahr und wie stehen die Aussichten für 2019?

Lesen Sie hier unsere kurze Analyse…




Ladestationen für eMobile – es gibt noch viel tun

Die Entwicklung der Ladestationen von  eMobilen in Deutschland braucht einen „Turbo“

Die eMobilität in Deutschland liegt noch weit hinter den Erwartungen von Politik, Umweltverbänden und Teilen der Gesellschaft zurück. Noch gibt es zu viele Nachteile der reinen eMobile oder Hybride gegenüber den konventionellen Antrieben wie bei Benziner oder Diesel.

Zu den Nachteilen gehört sicherlich die Entwicklung des Ladenetzes für eMobile. Die Automobilmarkt Experten von meos automotive consulting analysieren und prognostizieren sowohl die Nachfrageentwicklung nach konventionellen Antrieben als auch nach alternativen Antrieben aufgrund der Ausprägungen und Entwicklungen der identifizierten Einflussfaktoren. ……..

 

Klicken Sie hier um den kompletten Bericht als PDF-Datei zu lesen!




Diesel: Ja oder Nein?

Diesel: Ja oder Nein?

Seit der Berichterstattung über den Dieselskandal und der damit verbundenen Verteufelung des Diesels durch Medien, Interessenverbände und Politik, sowie der neuen Angebote an Fahrzeugen mit alternativen Antriebsarten ist die Verwirrung perfekt. Hybrid, Plug-In Hybrid, reiner Elektroantrieb oder Brennstoffzelle? Diese Antriebsarten machen die Wahl zur Qual.

Die Zweifel sind groß

Denn, ganz gleich, zugunsten welcher Antriebsart auch immer die Entscheidung fällt es ist immer eine Entscheidung mit einem faden Beigeschmack. Es ist ein Kompromiss……

Hier klicken, um den vollständigen Artikel zu lesen!

 

 




Umwelt und Auto – ein Widerspruch?

Umwelt und Auto – ein Widerspruch?

Man tut sich zurzeit schwer, Umwelt und Auto in Einklang zu bringen. Nach „CO2“ und „Partikel-Emissionen“ haben sich Presse, Umweltverbände und Politik auf den neuen Umweltsünder „COX“ eingeschossen, um aktuell die Stickstoffoxid Emissionen von Diesel Autos an den Pranger zu stellen.

Fakt ist, dass sich zum einen die Mehrheit der Deutschen eine saubere Umwelt wünschen, die Sie ihren Kindern und Enkeln hinterlassen möchten. Zum anderen besteht der Wunsch die individuelle Mobilität zu erhalten oder sogar zu verstärken. Dabei spielt das Auto im Verbund mit den anderen Verkehrsträgern eine weiterhin gewichtige Rolle.

Klicken Sie hier um den kompletten Bericht als PDF-Datei zu lesen!

 




Umwelt – Auto – Aktionismus: Emotion statt Ratio!

Umwelt – Auto – Aktionismus: Emotion statt Ratio!

Autor: Martin Eggloff, meos automotive consulting

Die neuen CO2 Zielvorgaben für Automobile bis 2030 haben wieder mal gezeigt, dass man sich in Deutschland schwer tut, über solch verknüpfte Themen zu „Umwelt“ und „Auto“ emotionslos zu diskutieren und zu berichten.

Bei unserer kleinen Meinungsbefragung des mündigen Bürgers zu diesem Thema kam heraus, dass sich die Probanden generell in drei Gruppen einteilen lassen:

  1. Die Umweltbewussten, denen alle Regulierungen zu Emissionen, Höchstgeschwindigkeiten, Fahrverboten usw. noch nicht weit genug gehen und den Individualverkehr am liebsten abschaffen würden.

  2. Die Autoenthusiasten, die ihre individuelle, automobile Freiheit über alles stellen und weitere Einschränkungen als Eingriff in ihre persönliche Lebenswelt empfinden.

  3. Die Kompromissorientierten, die eine aktive ökonomisch / ökologisch ausgewogene Politik wünschen und Maßnahmen, die zu einer steten Verbesserung der Umwelt führen, aber ohne Gefahr für Wirtschaft, Arbeitsplätze und Einkommen herauf zu beschwören sondern auch hier auf eine weitere dynamische Wirtschaftsentwicklung setzen.

Die meisten Befragten – Wen wundert es? – gehören zur Gruppe 3, also den Kompromissorientierten. Warum gibt es dann in den Medien, bei Politik, Industrie und Verbänden diese emotional geführten Debatten mit Extremforderungen, Hyperaktionismus und Verunglimpfungen der Andersdenkenden? Auch das Thema  „CO2 Grenzwerte“ ist zu wichtig, um auf dem Altar von „emotionalen Aufmerksamkeitsdebatten und -meldungen“ geopfert zu werden. Und vor allem: Es wäre gar nicht nötig!

Die meisten Befragten wünschen sich zu diesen Themen:

  • eine objektive und ausbalancierte Berichterstattung  mit mehr Information statt Emotion
    (viele haben den Eindruck dass die Presse der Zielgruppe der Umweltbewussten mehr Aufmerksamkeit schenkt und man als Autofahrer generell als „Umweltsünder“ abgestempelt ist und sich immer mehr in einer Defensivposition befindet)

  •  eine politische Auseinandersetzung mit diesen Themen, die weniger aufmerksamkeitshaschende „Feindbilder“ nutzt, sondern die größeren Umweltsünden und -sünder anprangert, auch wenn dies der steinigere Weg ist
    a) der Mensch trägt zum CO2 Ausstoß nur zu rund 3 Prozent bei und der Individualverkehr davon nur einen geringen Teil.
    b) eine klare und eindeutige Korrelation ( im Sinne eines klar formulierbaren Naturgesetzes ) zwischen zweifelhaft gemessener Durchschnittstemperatur „der Erde“ und CO2-Emission konnte bislang nicht nachgewiesen werden.
    c) Die EU hat heute schon die weltweit ambitioniertesten CO2 Grenzwerte mit maximal 95g CO2/km bis 2021. In den USA sind bis 2020 nur 121 g/km vorgeschrieben, in China 117 g/km, in Japan 105 g/km.
    d) Die neue Regulierung bezieht sich nur auf  Neuwagen. Der europäische Bestand von ca. 250 Mio. Fahrzeugen wird von der Regulierung dagegen nicht erfasst.
    e) Zu den CO2-Emissionen gesellen sich andere Emissionen wie Partikel- und Feinstaubemissionen.

Als Fazit bleibt festzuhalten: Emotion verkauft sich weiterhin besser als Ratio und Feindbilder lassen sich wirkungsvoller bekämpfen als fundierte Analyseergebnisse,

meos hat einen Artikel zum Thema:  „Die neuen EU CO2 Zielvorgaben für Automobile bis 2030 – Politik der kleinen Schritte oder großer Wurf?“ verfasst, um dem Wunsch der Befragten nach einer objektiveren Berichterstattung zu diesem Thema Rechnung zu tragen.

Dieser Artikel kann unter:
Die neuen EU CO2 Zielvorgaben für Automobile bis 2030
heruntergeladen werden.

Auch in Zukunft werden sich die Experten von meos solchen Themen widmen, wo wir von Defiziten in der Berichterstattung hören wie zum Beispiel bei der „Verteufelung des Diesels“.