Anträge für Umweltbonus treten auf der Stelle

Anträge für Umweltbonus treten auf der Stelle

Seit zwei Monaten können Käufer von Elektrofahrzeugen und Plug-In-Hybrids Anträge auf den sogenannten Umweltbonus stellen. Bis Ende August sind insgesamt 3.027 Anträge abgegeben worden, 1.054 für Plug-In-Hybrids und 1.973 für reine Elektrofahrzeuge.

Bei den reinen E-Mobilen liegen der BMW i3 und der Renault Zoe einsam an der Spitze. Auf diese beiden Modelle entfallen in Summe 62 Prozent aller Anträge.

Bei den Plug-In-Hybrids liegen der BMW 2er und der Mitsubishi Outlander vor dem Audi A3 der im August deutlich mehr Anträge sammeln konnte als im Vormonat und sich somit vor den VW Golf GTE auf den dritten Platz bei den Plug-In-Hybrids schob.

In den ersten beiden Monaten gingen für beide Antriebsarten zusammen pro Tag durchschnittlich 49 Anträge ein. Ein Ergebnis, das trotz des immer noch sehr begrenzten Modellangebots sehr enttäuschend ist. Selbst mit den zu erwartenden neuen Modellen wird sich die Situation nur leicht verbessern. BAFA bis 01.09.16

Wichtig wäre es, potenzielle Käufer durch eine verlässliche Technik mit ausreichender Reichweite und dem Ausbau von Schnelladestationen von der E-Mobilität zu überzeugen.

Von den öffentlichen Fördermitteln haben bisher BMW mit 1,655 Million Euro und Renault 1,418 Millionen Euro am meisten profitiert. Insgesamt sind bisher 5,527 Millionen Euro ausgegeben worden, weniger als ein Prozent der zur Verfügung stehenden 600 Millionen. Bei diesem Tempo der Antragseingänge würde das Budget noch für 18 Jahre reichen.

PDF-Datei über die eingegangenen Anträge für den Umweltbonus nach Modellen im Zeitablauf: BAFA bis 1.9.16

 Hier kommen Sie zu den meos-Analysen zur E-Mobilität:

– eMobil kompakt
– eMobil paper

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